Ein Herzstück unserer Arbeit ist das Bauen von Beziehungen mit ehemaligen Leipziger Juden und ihren Nachkommen. Seit dem Jahr 2000 begleitet Maria Hoffmann Gruppen, die auf Einladung der Stadt Leipzig zu uns kommen. Anfangs standen neben den Besuchen der Gräber ihrer Vorfahren Busfahrten zu Orten, mit denen sie schöne Kindheitserinnerungen verbinden wie Prag oder Karlsbad im Vordergrund. Ziel waren auch Orte des Leidens wie das KZ Buchenwald und KZ Sachsenhausen. Jetzt begleitet Maria und unsere Tochter Judith Überlebende in Israel durch regelmäßige Besuche. Daraus sind tiefe Freundschaften entstanden und konnten gemeinsam Wege der Versöhnung und Heilung beschritten werden.

Ungefähr 750 Jahre vor Christus rief der Prophet Jesaja seinen Mitmenschen zu: „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt“ (Jesaja 63, 1).

Es ist zum einen Gott selbst, der nicht schweigen und ruhen wird, bis Sein Volk Israel und die Stadt Jerusalem von Seiner Herrlichkeit erfüllt sein werden. Aber der Prophet Jesaja fordert auch uns auf, nicht still und stumm am Rande zu stehen, wenn Israel in unserem Land und in der ganzen Welt zum Gesprächsthema wird. Wir sind aufgerufen, vor Gott und den Menschen unsere Stimme zu erheben.

Gemeinsam mit christlichen Gemeinden in Leipzig und Mitteldeutschland gestalten wir dazu Abende mit Lobpreis und Anbetung Gottes, mit einer kurzen Bibellehre und natürlich viel Gebet. Diese Abende sind in ihrer Ausrichtung sehr unterschiedlich und vielfältig, und sie werden mit den Gemeinden vor Ort geplant. Im Jahr 2017 gestalten wir Abende im Gebetshaus Leipzig, im Pavillon der Hoffnung Leipzig, in der Elim-Gemeinde Dresden und in der Nathanael-Gemeinde Leipzig. Wer Interesse hat, kann bei Manfred Hoffmann Näheres erfahren Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gläubige aus Deutschland beten gemeinsam mit messianischen Juden in Israel ihren Retter Yeshua – Jesus – an. Das ist das Anliegen, das uns auf dem Herzen brennt. Wir kommen in Demut nach Israel, um zu ermutigen und zu segnen. Tiefe Freundschaften und Vertrauen sind uns besonders wichtig für das, was in Zukunft entstehen könnte.

Gott gebraucht scheinbar unbedeutende Menschen wie dich und mich, deshalb ist jeder eingeladen, der ein Herz für dieses Anliegen hat.

Du kannst dich auf vielfältige Art an diesem Arbeitszweig beteiligten:

  • im Gebet unterstützen
  • finanzielle Hilfe bereitstellen
  • mitreisen oder auch selber Reisen initiieren

Unsere letzte Reise war im Oktober 2016. Wann Gott uns das nächste mal ruft, wissen wir noch nicht. In der Zwischenzeit kommen einige israelische Freunde nach Deutschland zu Besuch.

Bei Interesse oder Fragen zu „Ströme in der Wüste“ schreibe an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den Künstler Rick Wienecke wollen wir unterstützen, das prophetische Kunstwerk „Quelle der Tränen“ („Fountain of Tears“, www.castingseeds.com) nach Auschwitz-Birkenau zu bringen. Dieser einzigartige Dialog zwischen dem Gekreuzigten und einem Holocaustüberlebenden wird in der Nähe des Haupteingangs des KZ Auschwitz-Birkenau im Zusammenhang mit einem Haus des Gebets aufgestellt.

Wir werden 2017 weitere Arbeitseinsätze mit Gruppen von Christen aus Deutschland durchführen. Zu dem Programm gehört ein Einführungsseminar zum Kunstwerk durch den Künstler, Arbeiten am Bau des Ausstellungsgeländes und vorbereitende Arbeiten für das Aufstellen des Kunstwerkes, Besichtigung des Konzentrationslagers und ein Ausflug nach Krakau. Als Verein laden wir Christen ein, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Wir werden für Benzin-und Aufenthaltskosten aufkommen.

Avner und Rachel Boskey (Omer)

Avner und Rachel sind Musiker und Bibellehrer. Wir unterstützen ihren Dienst der Anbetung, der biblischen Lehre und der Ausbildung in Lobpreis und Anbetung. Sie vermitteln ein biblisches Verständnis des Geschehens in Israel und mit den Nationen: www.davidstent.org