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Mit Freunden unterwegs in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. Juli 2010 um 12:57 Uhr

Eine reichliche Woche im Juni waren abwechselnd Maria und ich mit Avishay, Chava und Mama Ruth v.a. im Schwarzwald unterwegs. Das ist umso bemerkenswerter, weil Avishay vor 6 Jahren meinte: "Das ist das erste und das letzte Mal in diesem Land".

Wir konnten die herrliche Landschaft und alten Gemäuer gemeinsam genießen.

 

Einen Abend sprach er im Pfarrgarten über die Situation in Israel. Diese ist so gefährlich wie seit 20 Jahren nicht mehr. Sollte da nicht ein Bundestag sich genauer mit der Sachlage im Nahen Osten befassen? Wie stellen wir uns zu Israel, wenn es wirklich etwas kosten wird?

 

 

 

 

 
Israelreise im Mai/Juni PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. Juli 2010 um 12:00 Uhr

Diesmal stand bei unserem Besuch die Mischpacha (Familie) im Vordergrund. Maria flog schon 10 Tage vor mir wegen der Geburt unseres zweiten Enkels Negev. Was für eine Freude, nun schon mit 4 Generationen Familienleben zusammen zu gestalten (s. Foto)! Wenn wir etwas vom Judentum lernen können, dann die Hochschätzung der Familie als der Ort des gemeinsamen Lebens, Lernens des Wortes Gottes und  Lobens des Gottes Israels.

 

 

Sehr gefreut haben wir uns über die Gemeinschaft mit den jüdischen Geschwistern in Sde Boker in der Negev Wüste. Wie sie ihren Glauben leben, erinnert uns sehr an die erste Gemeinde in Jerusalem - sie teilen alles, sind füreinander da, haben offene Häuser für Gäste, sind großzügig - obwohl der Broterwerb sehr schwer dort ist. Gott zählt hier auf uns - unseren Reichtum mit ihnen zu teilen.

Mit unseren Freunden in Haifa Avishay und Chava und Mama Ruth verbrachten wir einige schöne Tage. Hautnah erlebten wir, wie Araber ihrer Wut freien Lauf ließen  und die ganze Welt auf Israel einprügelte wegen dem unseligen Geschehen um die "Gazaflottille". In solchen Momenten zeigt sich, wer ein wahrer Freund Israels ist.

 

 

 

 
14. Begegnungsnachmittag PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. Juli 2010 um 11:18 Uhr

Am 5. Mai trafen Christen der Andreasgemeinde gute Freunde der Jüdischen Gemeinde im Gemeindehaus. Diesmal ging es um die Wurzeln der christlichen Feste in den biblischen Festen der Tora, die eine Grundlage jüdischen Lebens sind. Vergessen die Christen, woher sie kommen, werden die Feste oft zu einem leeren Ritual. Besonders schön waren die Beiträge des Kinderchores, die herrlichen Tanzeinlagen der jüdischen Tanzgruppe und die z.T. auch spontanen Wortmeldungen.

 

 
Frauenreise Februar 2010 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 07. März 2010 um 14:13 Uhr

Dieses Mal flogen von Leipzig nach Tel Aviv Maria Hoffmann, Cornelia Sommerfeld, Heidi Bornmann, Claudia Laule (Andreasgemeinde) und Christine Pelz (Duisburg). Die ersten vier Tage wohnten wir in Sde Boker bei Kelly und Jaron Glik. Judith (Marias Tochter) vervollständigte nach zwei Tagen unsere Gruppe. Für den ersten Tag nach unserer Ankunft hatte Karen Maayan eine Wanderung durch die Negevwüste organisiert an der viele unserer Freundinnen teilnahmen; z.B.: Jannie und ihre Tochter Ilana aus Omer, Jolanda aus Kardesh Barnea, Randi Bass aus Beer Sheva, Mary, Kelly, Karen und Marys Töchter aus Sde Boker und einige andere. Unser Weg führte uns von Sde Boker durch vom Regen völlig veränderte Wadis zum ersten Rastplatz, der Quelle Ein Akev. Ganz mutige (Connie und Maria) nahmen ein Bad im kalten Wasserbecken der Quelle. Nachdem wir uns gestärkt und ausgeruht hatten, führte der Weg bergauf und an schwindelerregenden Schluchten vorbei zu den Zelten einer Beduinenfamilie, die mitten in der Wüste lebt. Wir wurden von der Beduinenfrau Magdalena schon erwartet und liebevoll bewirtet. Sie ist sehr offen für das Evangelium und liebt es, wenn für sie gebetet wird und Lobpreislieder erklingen. Wir hatten eine sehr bewegende Zeit mit ihr.

Am nächsten Tag erholten wir uns von der 25 km langen Tour bei sommerlichen Temperaturen und trafen uns zum Mittagessen mit Frauen aus Omer und Beer Sheva in Ranndis Haus. Bei den gemeinsamen Gesprächen und Gebeten mit- und füreinander, zeigt sich immer mehr wie der eine neue Mensch Gestalt annimmt.

Am Freitag gab es ein „Kabbala Shabbat“ in mitten der Wüste (auf dem Grundstück der zukünftigen biblischen Farm von Maayans) zusammen mit Torsten Kluge und seiner Gruppe, den sächsischen Lobpreisleuten. Diese Zeit weckte bei uns Gefühle wie zu Abrahams Zeiten (siehe Foto von Baruch Maayan). Nachdem Shabbatessen hatten wir eine Zeit von Lobpreis, Tanz und prophetischem Gebet.

Am Shabbat ging unsere Reise über Massada und Totes Meer nach Jerusalem. Für Claudia und Christine, die das erste Mal in Israel waren gab es während der Reise auch Gelegenheit Sehenswürdigkeiten und historische Stätten zu besuchen und kennenzulernen. Es ist immer etwas ganz besonderes in Jerusalem zu sein, der Stadt des großen Königs. Bei dem Spaziergang auf der Stadtmauer, Besuch der Klagemauer, Laufen durch Mea Shearim, jüdischer Weststadt und historischer Altstadt haben wir die Atmosphäre von Jerusalem wieder in uns aufgenommen.

Am letzten Tag vor der Rückreise, trafen wir uns mit Yonit Klein aus Nes Harim zum Frühstück und hatten eine tiefe Zeit miteinander.

Es ist wirklich schön zu sehen wie die Beziehungen zu den messianischen Frauen in Israel von Jahr zu Jahr wachsen.

Für den Herbst haben wir im Herzen so viele Frauen wie möglich für eine Woche nach Deutschland einzuladen und dafür benötigen auch wir eure (finanzielle) Unterstützung. Wir haben vor, dass jede Frau bei einer von uns wohnt, dass wir ihnen den Aufenthalt und die Flüge nach Deutschland bezahlen (2 Tage wollen wir mit ihnen in einem Wellnesshotel sein). Kristiane Flemmig und ich haben im Herbst gespürt, daß es wichtig wäre das die Frauen für eine Zeit aus ihren zum Teil sehr kräftezehrenden Lebensumständen in Israel bei uns ausruhen und zu sich kommen. Wir wollen wirklich ein Segen für sei sein.

 
Brundibàr PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. März 2010 um 13:42 Uhr

5,5 Jahre nachdem die Idee von Maria Hoffmann geboren war und knapp ein Jahr, nachdem der israelische Moran Chor in Leipzig war, ging der Traum in Erfüllung – der Gewandhaus Kinderchor flog nach Israel, um gemeinsam mit dem Moran Chor die Kinderoper Brundibár in Israel aufzuführen. Es gab ein bewegendes Wiedersehen mit den Kindern des Moran Chors und Freundschaften, die in Leipzig begonnen hatten wurden vertieft, in den Zeiten der gemeinsamen Proben und bei Ausflügen. Daran nahmen einige Kinder des Moran Chors teil.

Einige der Überlebende des KZ Theresienstadt waren zur gleichen Zeit in Israel und es gab gemeinsame Aktivitäten (z.B. Eröffnung der Wanderausstellung „Mädchen vom Zimmer 28“ in Tel Aviv; Begegnungen und Gespräche zwischen ihnen und den Kindern des Gewandhaus Kinderchors). Brundibár nach über 60 Jahren von deutschen und jüdischen Kindern gemeinsam gespielt zu sehen, war für sie, die Überlebenden, als würde sich ein Kreis schließen.

Naomi Faran, Leiterin des israelischen Moran Chors und Tochter Überlebender des Holocaust hat es so ausgedrückt: „Endlich kann ich diese Tür hinter mir schließen und nach vorne schauen.“

Für die Leipziger Kinder und die sie begleitenden Erwachsenen haben die Erfahrungen und Eindrücke die sie in Israel gewonnen haben das Bild von Israel und seinen Einwohnern verändert. In ihnen ist ein neues Verständnis gegenüber dem Staat Israel gewachsen. Judiths Ehemann Ron Stern, unser Reiseleiter, hatte einen großen Anteil an diesem Prozess. In der Art und Weise,wie er den Kindern das Land und bestimmte Zusammenhänge gezeigt und erläutert hat, hat in den Herzen Liebe und Verstehen geweckt.

Eine sehr emotionale Erfahrung war der Besuch der Shoa Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.Wir wurden von einem jungen Mann geführt, der in Deutschland geboren war und dessen Mutter Deutsche und dessen Vater Israeli ist. Seine besondere Art der Führung in Yad Vashem hat uns einen Weg gebannt, wo wir das Furchtbare, was geschehen ist, anschauen konnten, ohne von Schuldgefühlen erdrückt zu werden. Viele Kinder haben sich in der Abschlussrunde geäußert, dass für sie das Grauen ein Gesicht bekommen hat.

Den Kindern aus beiden Ländern fiel der Abschied schwer, es flossen viele Tränen und Versprechen von Freundschaften wurden gegeben. Möge das ein Fundament sein, dass sie als Deutsche in für Israel schweren Zeiten zu den Juden stehen.

Das Motto der Kinderoper: „Ihr müsst auf Freundschaft bauen und neue Wege gehen“ ist wirklich wieder lebendig geworden.

Näheres ist unter www.meckimania.de zu sehen.


 
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