Drei Tage miteinander unterwegs zu einem der schrecklichsten Orte auf diesem Planeten – dem KZ Auschwitz.

Eine große Gruppe aus Israel mit Avishay und Chava, Ruth, Heleni und Jona sowie mehreren Verwandten und Bekannten von ihnen (insgesamt waren es 11 Personen) und Familie Dahadi mit Stefanie Seliger aus Kfar Blum (insgesamt ca. 20 Personen) kamen neben Nachkommen ehemaliger Leipziger aus Neuseeland, Australien, den USA und Chile.

Was haben wir für einen wunderbaren Gott Israels?! Wie reich sind wir durch Sein Volk Israel beschenkt?! (s. Römer 9:4-5) Die zwei Wochen mit Maria in Israel waren einzigartig schön. Wir hatten so viele herrliche Begegnungen mit langjährigen Freunden. Die Gastfreundschaft war einfach überwältigend!

Diese Reise war in vieler Hinsicht besonders. Neben dem Vorführen unseres Filmes „Überleben – Drei jüdische Generationen“ war die Vertiefung der Beziehungen zu unseren jüdischen Freunden das Ziel unserer Reise.

Wieder in Israel! Für Zippora (3 Jahre) war es das dritte Mal, diesmal nahm sie viel mehr wahr. Als sie die Flugzeuge sah, war sie ganz aus dem Häuschen. Diese Reise unterschied sich in vielen Punkten von den vorherigen, jetzt schleppten wir zwei Kinder durch das Land, weswegen wir auch ein Auto für die Zeit mieteten. Zippora und Yonita (10 Monate) haben super mitgemacht und waren eine große Freude für die Menschen, die wir besuchten.

Im Mai hat sich eine Gruppe von Handwerkern der Sächsischen Israelfreunde daran gemacht, die Fußböden und Wege in einen für Besucher brauchbaren Zustand zu versetzen.

Ende August Anfang September machten Maria Hoffmann und Astrid Hornoff sich auf, um Nachforschungen über ehemalige Leipziger im Leo-Baeck-Institut im Auftrag unseres Vereins, der Stadt und der Israelitischen Religionsgemeinde zu unternehmen.

In der Pessachwoche haben wir das erste Mal für eine andere Gemeinde eine Sederfeier ausgerichtet. Unser Format „Um Zions willen will ich nicht schweigen“ soll Christen ermutigen, persönlich eine Beziehung zu Israel, zu Juden und zu den hebräischen Wurzeln unseres Glaubens aufzubauen. Das Sedermahl wird eigentlich in einem familiären Rahmen gefeiert.

In diesem neuen jüdischen Jahr 5777 feierten wir wieder das Laubhüttenfest. Am 16.10. gestalteten wir einen Gottesdienst unter dem Thema "Das Gesetz des Mose und das Leben mit Jesus".

Mitte März war ein Gruppe von Handwerkern aus dem oberen Erzgebirge der Sächsischen Israelfreunde und ich zu einem weiteren Einsatz in Oswiecim-Brzezinka. Ein Herzstück für das Kunstwerk sind sechs Säulen als Gedenken für die sechs Millionen ermordeten Juden im Holocaust.

Gemeinsam mit Rick und Dafna Wienecke durften wir an der 20. und letzten Sächsischen Israelkonferenz in Glauchau mitwirken. Unter dem Titel "Warum toben die Heiden und die Völker reden so vergeblich?" (Ps.2;1) Es geht um das Anrennen gegen Gottes Autorität und Herrschaft - auch in der Kirche - z.B. in Form einer Bibelkritik, die sich ihren Gott selber aus dem Mainstream bastelt. Die Heiden toben ganz offen gegen die Existenz des jüdischen Staates und meinen eigentlich den Gott Israels.

Am 26. Januar 2017 im Zusammenhang mit dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus feierten wir die Filmpremiere unseres Films "ÜberLeben – Drei jüdische Generationen". Über Jahre hatte vor allem Maria Hoffmann ehemalige Leipziger und andere Holocaustüberlebende und ihre Nachkommen in Israel begleitet.