Von: Maria Hoffmann

Vom 11.11.17 bis 17.11.17 reiste ich nach Israel. Es waren sehr ausgefüllte Tage.

Die meiste Zeit verbrachte ich im Norden; besuchte und traf Freunde und Holocaustüberlebende. Besonders bewegend war das Zusammensein mit Steffi und ihren Kindern und Enkeln in Kfar Blum.

Mir wurde erneut bewusst, wie perfekt Gottes Zeitplan bei der Entstehung unseres Filmes „ÜberLeben – Drei jüdische Generationen“ war. Ein Protagonist ist im Oktober gestorben, zwei andere sind sehr schwach geworden.

Die Begegnungen auf dieser Reise waren geprägt von Liebe, die von der Lebendigkeit des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs zeugt, und von Versöhnung.

Auf Einladung von Prof. Avishay Golz nahm ich auch an dem von ihm organisierten Konzert des Leipziger Synagogalchores in Haifa teil. Den Tag des Konzertes hatte Avishay Golz wunderbar gestaltet: eine Führung durch die Deutsche Kolonie, Empfang im Rathaus von Haifa , ein Essen in einem drusischen Restaurant. Der Höhepunkt war das Konzert am Abend, wobei ich das Publikum im Namen der Stadt Leipzig begrüßen durfte. Bei jiddischen Liedern sang das begeisterte Publikum mit.

Am vorletzten Tag lernte ich, arrangiert von Avishay Golz, den in Israel sehr bekannten Künstler Dan Chamizer kennen. Sein Großvater war ein bekannter Leipziger Arzt und Bildhauer. Es scheint, dass Jesus wieder neue Türen für unseren Dienst geöffnet hat, denn möglicherweise werden wir mit Dan Chamizer eine Ausstellung zur Jüdischen Woche 2019 in Leipzig organisieren.