In diesem Gottesdienst hat Simeon Rau die Charakteristika von Gottes Liebe sowohl im Alten Testament (besser Tenach) und Neuen Testament (Brit Chadasha) deutlich gemacht.

Wer Gott von Israel trennen will (wie das die Christenheit über viele Jahrhunderte getan hat) landet in einer religiösen Sackgasse. Israel weist ständig auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hin und ist dadurch ein Ärgernis für die Völker (s. Psalm 2). Gottes Liebe ist voller Leidenschaft. Er möchte uns mit Seinem Segen reich versorgen, erwartet aber Treue und Glauben von uns. Seine Liebe bedeutet auch Heiligung, Absonderung und Abgrenzung von der Sünde und ermahnt zum Gehorsam. Ohne das Opfer Yeshuas, das Leben aus Seiner Vergebung und Gnade sind wir dazu nicht in der Lage. Gottes Liebe gilt zuerst Seinem Volk Israel. Das dürfen wir nie vergessen! Wir haben auch an das Wunder der Wiedererstehung des Staates Israels vor 70 Jahren – nur 3 Jahre nach dem Ende des Holocausts – gedacht.