In der Pessachwoche haben wir das erste Mal für eine andere Gemeinde eine Sederfeier ausgerichtet. Unser Format „Um Zions willen will ich nicht schweigen“ soll Christen ermutigen, persönlich eine Beziehung zu Israel, zu Juden und zu den hebräischen Wurzeln unseres Glaubens aufzubauen. Das Sedermahl wird eigentlich in einem familiären Rahmen gefeiert.

Mit dreißig Personen der Elimgemeinde in Dresden und in Gemeinderäumen war es für uns schon ein Abenteuer. Das Lamm wurde perfekt von Heidi Bornmann vorbereitet, Maria Hoffmann bereitete die wichtigen Zutaten wie Charoset (eine schmackhafte Mischung aus Äpfeln, Nüssen, Honig und Rotwein – steht für die Lehmziegel, die in der ägyptischen Sklaverei von den Hebräern hergestellt werden mussten), bitteren Kräuter, Eier, Meerrettich, Kuskus, Möhren u.a. Fleißige Helfer gestalteten die Tafeln, bereiteten Dinge in der Küche. Anhand einer Haggada (Erzählung der Pessachgeschichte) von messianischen Gläubigen feierten wir das Sedermahl.

Vielen ging die tiefe Symbolik von dem festlichen Mahl mit all den vielfältigen Elementen auf. Besonders eindrücklich war, wie stark unser Herr Jesus Christus mit der jüdischen Tradition verbunden war, das heilige Abendmahl im Kontext des Sedermahles eingesetzt hat und das Pessachfest in seinem Leiden, Sterben und Auferstehen erfüllt hat. In den biblischen Festen erleben wir den Gott Israels und unseren himmlischen Vater als denjenigen, der sich nach einer tiefen Gemeinschaft mit Seinem Volk sehnt und mit uns Feste der Freude feiern möchte.