Abend mit Jüdischen Tänzen

Rückblick

Tanzabend in Glauchau

Letzte Woche gab es ein Novum für mich. Meine Freundin Elisabeth Stiehl, die gemeinsam mit ihrem Mann Thomas eine Kirchgemeinde in Glauchau leitet, hatte mich zu einem Tanzabend eingeladen. Eine große Freude für mich!!! Auf dem Plakat standen Tänze aus aller Welt, aber ich hatte mich für israelische Tänze vorbereitet. Das war nicht ganz falsch, weil die Musikstile tatsächlich aus aller Welt kamen. Ich betete im Vorfeld, dass doch möglichst 10 bis 15 Leute kommen mögen, weil es keinen Spaß macht, Kreistänze in winzig kleiner Runde zu tanzen. Der Herr erhörte mein Gebet. Es kamen so viele Leute, dass der Kreis von Tänzern kaum in den großen Gemeindesaal passten. Danke Herr Jesus!!!

Ich begann mit einer Vorstellung unserer Arbeit von Tor nach Zion. Danach ging ich der Frage nach: Ist es denn angesichts der Situation in Israel passend jetzt zu tanzen? Ich erzählte eine Begebenheit von einer unserer Israelreisen im Juni '24. Wir hatten das Vorrecht den Kibbutz Be'eri zu besuchen. Was wir dort sahen, hat uns schwer mitgenommen. Überall waren die Verwüstungen der Terrorattacke vom 7. Oktober '23 zu sehen. Tief erschüttert fuhren wir nach Hause. Am nächsten Morgen wollten wir in einer Suppenküche mithelfen. Dort trafen wir auf 20 junge Soldatinnen, die sangen, tanzten, ein bisschen halfen und fröhlich waren. Auf die Frage wie es ihnen so geht in dieser Situation im Krieg mit Gaza, antworteten sie uns, dass sie weitergehen und weiterleben. Am Israel Chai, das Volk Israel lebt!!! Ein Motto, dass Israel durch alle Trübsal hindurch getragen hat.

In diesem Sinne ging es los. Wir starteten mit den Tänzen. Alle waren konzentriert und fröhlich dabei. Nach einer Pause, bei der wir uns am Buffet stärkten, ging es in die zweiten Runde. Bei dem Lied Hodu la'donai kitov, übersetzt heißt es Danke dem Herrn denn er ist gut, tanzten wir einen Anbetungstanz. Ich war tief berührt den großen Kreis von Tänzern in Anbetung unseres Gottes zu sehen.

Viel zu schnell war der Abend vorbei und ich wurde gleich für nächstes Jahr wieder eingeladen. Am Ende kam eine Frau zu mir und meinte: Das war der schönste Ausklang für den Tag, den sie sich vorstellen konnte. Von Herzen dankbar für Gottes Gnade fuhr ich wieder nach Hause.

Kerstin Kluge

wo: Ev.-Luth Kirchgemeinde Glauchau, Kirchplatz 7, 08371 Glauchau

26.03.2026 - 26.03.2026
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